STADIONNEUBAU IN GREIFSWALD

Wird Fußball-Nationalspieler Toni Kroos Geldgeber?

Der Greifswalder FC will in die Regionalliga – doch das Volksstadion erfüllt die Anforderungen nicht. Hilft jetzt Toni Kroos von Real Madrid seinem Heimatverein?
dpa
Fußball-Nationalspieler Toni Kroos prüft eine Beteiligung an einem Stadionneubau in seiner Heimatstadt Greifswald.
Fußball-Nationalspieler Toni Kroos prüft eine Beteiligung an einem Stadionneubau in seiner Heimatstadt Greifswald. Uwe Anspach
Greifswald.

Hinweis der Redaktion: Der Greifswalder FC hat die Medienberichte, auf die sich unser Artikel bezog, inzwischen dementiert. Lesen Sie hierzu einen weiteren Artikel.

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos prüft eine Beteiligung an einem Stadionneubau in seiner Heimatstadt Greifswald. Das berichtete die „Ostsee-Zeitung” am Dienstag. Derzeit soll es Gespräche zwischen dem Greifswalder FC und dem Nationalspieler geben. Möglich wäre statt eines Neubaus am Stadtrand auch eine finanzielle Unterstützung beim Umbau des Volksstadions, der Heimstatt des GFC. Kroos, der bei Real Madrid unter Vertrag steht, hatte 1997 beim Greifswalder FC mit dem Fußballspielen begonnen.

„Wir wollen kurzfristig in die Regionalliga aufsteigen”, sagte Vereinschef Heiko Jaap. Den Anforderungen genügt die 1927 eingeweihte und für 8000 Zuschauer ausgelegte Arena aber nicht. Ein Stadionneubau, so Jaap, könne „nur mit Hilfe von Sponsoren” realisiert werden. Cheftrainer des GFC ist Kroos' Vater Roland Kroos, der zugleich als Sportdirektor tätig ist.

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Kommentare (1)

seinen Heimatverein zu unterstützen, wenn man es weit gebracht hat im Profifussball und Millionen verdient hat, sollte eigentlich Usus werden, weltweit. Nur ob die Greifswalder Behörden mitspielen, halte ich für äußerst fraglich. P.S. falls ich mal zu Geld kommen sollte, könnte ich mir für NB ähnliches vorstellen. Gruß nach Neubrandenburg Michael Ballhorn (dort aufgewachsen und zur Schule gegangen und Banklehre gemacht).