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14-Jähriger sorgt für Schul-Evakuierung

Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule mussten aus Sicherheitsgründen vorzeitig nach Hause gehen.
Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule mussten aus Sicherheitsgründen vorzeitig nach Hause gehen.
Benjamin Vorhölter

Ein vermeintlich gefährlicher Gegenstand eines Jungen sorgte am Montag für helle Aufregung in der Oberschule Templin. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst musste anrücken.

Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Templin mussten am Montag zu ihrer eigenen Sicherheit früher nach Hause gehen. Polizisten und Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes standen auf einmal auf dem Schulhof. Wie die Polizei auf Nachfrage des Uckermark Kurier bestätigte, hatte ein Schüler einen Gegenstand mit in die Schule gebracht.

Dabei habe es sich um einen Fund aus dem Wald gehandelt, berichtete Barbara Liedtke. Es sei nicht auszuschließen gewesen, dass das Fundstück gefährlich werden kann, fügte die Leiterin der Oberschule hinzu. Der 14-jährige Schüler habe nicht gewusst, was er mit sich herum trage. Die alarmierte Polizei verständigte zur Untersuchung den Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Reine Vorsichtsmaßnahme

„Es war keine Munition“, sagte Barbara Liedtke. Trotzdem wurden die Schüler vorzeitig nach Hause geschickt. Das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, betonte die Schulleiterin. „Wir werden die Schüler belehren, wie mit Fundstücken aus dem Wald umzugehen ist“, kündigte Barbara Liedtke an.

Wer auf Fundmunition im Wald stoße, rufe am besten die Polizei und das Ordnungsamt, sagte André Vogel, Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg. Die Bergung sei kostenfrei. Wenn Fundmunition einfach aufgehoben werde, koste es eventuell das Leben, sagte Vogel.