Bauvorbereitung
40 Pappeln fallen am Radweg

Martin Kurowski sägte in luftiger Höhe die Äste ab.
Martin Kurowski sägte in luftiger Höhe die Äste ab.
Ines Markgraf

Bevor die Gemeinde Boitzenburger Land die Ausbesserung für die gut drei Jahre alte Asphaltdecke ausschreibt, muss nicht nur die Ursache für die Stolperpiste beseitigt, sondern auch eine technische Lösung gesucht werden.

Insgesamt 40 Pappeln werden derzeit am Radweg zwischen Kuhz und Haßleben abgeholzt.

Notwendig wurde die Maßnahme, weil die Wurzeln den vor gut drei Jahren gebauten Radweg beschädigten. Zahlreiche Stellen weisen Risse und Dellen auf, die besonders für Radfahrer, Inlineskater und Jogger eine Gefahrenquelle darstellen.

Der 1570 Meter lange Radweg wurde am 4. September 2014 eingeweiht und war damit der dritte Bauabschnitt des Radweges von Boitzenburg nach Haßleben. 260 000  Euro waren damals als reine Baukosten für das Stück benannt worden, 75 Prozent übernahm der Landesstraßenbetrieb, 25 Prozent die Gemeinde, die auch Fördermittel dafür einsetzte.

Regress gegenüber der ausführenden Firma könne die Gemeinde nicht geltend machen, erklärte Bauamtsmitarbeiter Jörg Rakow. Die Firma habe ihre Leistungen nach dem Angebot korrekt erledigt.

Wie der Radweges erneuert werden soll, konnte Jörg Rakow noch nicht sagen. „Wir haben noch keine technische Lösung parat und werden uns fachlichen Rat holen“. Erst dann kann eine Ausschreibung erfolgen. Laut Jörg Rakow wurden für die Maßnahme ausreichende Mittel in den Haushalt eingeplant.

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