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Ab Herbst sollen Radfahrer freie Fahrt haben

Vor Beginn der Arbeiten am neuen Radwegabschnitt wird eine Auffahrt hergerichtet, um die Straße vor Dreck zu schützen.
Vor Beginn der Arbeiten am neuen Radwegabschnitt wird eine Auffahrt hergerichtet, um die Straße vor Dreck zu schützen.
Ines Markgraf

Stück für Stück wächst die asphaltierte Strecke von Boitzenburg nach Haßleben. Für Radler ist der Ausbau der Wege natürlich eine feine Sache. Die Termine, wann welche Abschnitte gebaut werden, lässt sich schwer einschätzen. Die Gemeinde muss nämlich aufs Geld achten.

Die Bagger sind schon angerollt: Zwischen Wichmannsdorf und Kuhz entsteht ein neuer Radwegabschnitt. Das ist Teil 2 des Vorhabens der Gemeinde Boitzenburger Land, an der Landesstraße 24 eine asphaltierte Strecke für Radler zu bauen. Die soll von Boitzenburg, über Wichmannsdorf, Kuhz und Haßleben bis an die Gemarkung Gerswalde führen, sagt Bauamtsmitarbeiter Jörg Rakow.

Der erste Abschnitt zwischen Boitzenburg und Wichmannsdorf wurde vor zwei Jahren fertiggestellt. Für die Weiterführung von Wichmannsdorf nach Kuhz schlägt eine stolze Summe zu Buche: 450 000 Euro kostet es, die zweieinhalb Kilometer lange Strecke zu bauen. Geld, das die Gemeinde niemals allein aufbringen könnte, so Jörg Rakow. „Das Land fördert dieses Bauvorhaben aus Mitteln des Investitionsprogrammes, mit dem die Verkehrsstruktur in den Gemeinden verbessert werden soll.“ Mitarbeiter der Straßen- und Tiefbaugesellschaft mbH Ernst Röwer aus Krakow werden bis Mitte Oktober auf der Baustelle alle Hände voll zu tun haben. „Dann soll auch dieser Teil des Radweges fertig sein“, erklärt der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.

Wann weitergebaut wird, hängt natürlich von den Finanzen ab. „Den ganzen Radweg zu bauen verursacht Kosten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Wir werden also weiter von Fördermitteln abhängig sein. Das macht es schwierig, schon jetzt konkrete Termine für die nächsten Abschnitte zu benennen“, schildert Jörg Rakow.