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Elektro-Halsband funktioniert nicht

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Abenteurerin Lucky findet die Ausreißerin Wanja

Wanja ist gut erzogen. Doch wenn ein Abenteuer lockt, hat selbst Peter Rhode keine Chance.
Wanja ist gut erzogen. Doch wenn ein Abenteuer lockt, hat selbst Peter Rhode keine Chance.
Bert Holterdorf

Trotz eines elektronischen Halsbandes blieb der Hund verschwunden. Doch der Besitzer hatte Glück.

Der Hund trödelte auf der Militärstraße, Höhe Brennickenswerda, herum und fiel einer Autofahrerin auf. Vera Wilcken hielt an und stieg aus, um das Tier zu beobachten. Denn die 61-Jährige ist besonders sensibilisiert: Sie ist das Frauchen von Lucky, dem Ausreißerhund, der am Pfingstsonntag die ganze Region in Aufregung versetzte und auch jetzt – angeschnallt – im Auto saß.

Auf ein „Platz“-Kommando reagierte der fremde Hund sofort und dann stiegen alle drei in das Auto. Vera Wilcken wendete und fuhr zur Tierärztin. Der Jagd-Terrier war gechipt und sogar mit einem elektronischen Halsband versehen, das ihn orten oder mit ferngesteuerten Pfiffen nach Hause rufen sollte.

Besitzer Peter Rhode war mit Wanja und einem Bekannten am Großen Lychensee spazieren gegangen und ließ die Hunde laufen. Denn sie waren gut erzogen, gechipt und mit dem Halsband quasi steuerbar. Und so stand Peter Rhode mit seinem Commander in der Hand im Wald, aber der Hund blieb weg, trotz Elektro-Pfiff. Genau wie bei Lucky hatten die dichten Bäume die Technik unwirksam gemacht und die Flucht begünstigt. Peter Rhode holte seine Wanja bei der Tierärztin in der Springstraße ab.