Erfolgreiche Leser-Beschwerde

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Achtungzeichen für Lkw-Fahrer gesetzt

14 dieser Schilder stehen nun am Radweg "Spur der Steine".
14 dieser Schilder stehen nun am Radweg "Spur der Steine".
Sigrid Werner

Der Protest der Leser ist erhört worden. Jetzt haben die Behörden den neuen Radweg „Spur der Steine“ mit Verkehrszeichen versehen. Lastwagen dürfen dennoch dort fahren.

Birgit Bader hatte sie sich gefreut über die Fertigstellung des Radweges „Spur der Steine“, der im Templiner Abschnitt auch von Metzelthin über die Gleuenseebrücke bis in die Kurstadt führt. Doch so lange die neuen Radwege nicht als solche ausgeschildert waren oder sind, konnten sie vor allem Lasterfahrer als Abkürzung nutzen. Mit dem Ergebnis, dass die Radler sich ein ums andere Mal Brummis gegenübersahen, die die volle Breite der neuen Radwege für sich beanspruchten.

Birgit Bader und auch andere Leser des Uckermark Kurier forderten verstärkte Polizeikontrollen und vor allem eine Beschilderung des neuen Radweges. Mit Erfolg: Die Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes montierten nun die letzten 14 Verkehrsschilder an den Kreuzungen der neuen Fahrradstraße.

 Nur für den Anliegerverkehr frei

„Ganz werden wir damit die Sorgen von Birgit Bader und anderen Eltern nicht nehmen können“, räumte das Templins Bürgermeister Detlef Tabbert ein. Denn wenngleich der Radweg „Spur der Steine“ behördlich als Fahrradstraße gewidmet sei, ist land- und forstwirtschaftlichem Verkehr das Befahren erlaubt. So liest es sich auch auf den neuen Schildern.

„Das ‚Frei für...‘ bezieht sich allerdings wirklich nur auf den Anliegerverkehr, sprich jene Land- und Forstfahrzeuge, die auch ihre Wald- und Ackerflächen direkt am Radweg zu liegen haben“, stellte Marcus Thiedig vom Tiefbauamt der Kurstadt klar.