Pflanzaktion

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Ahrensdorfer Kanal erhält ein grüneres Uferaussehen

Wasser­ und Bodenverband pflanzt heimische Bäume und Sträucher.

Mit einer umfangreichen Pflanzaktion schaffen gegenwärtig Beschäftigte des Wasser­ und Bodenverbandes Uckermark­Havel Voraussetzungen dafür, dass sich der Ahrensdorfer Kanal auf einem weiteren Teilstück schon bald mit neuer Vegetation zeigt.Damit erhält dieses Gewässer erster Ordnung, das vom Lübbesee in den Zaarsee und über den Fährsee in die Havel entwässert und das über Kilometer durch angrenzende Felder und Wiesen fließt, ein anderes Gesicht.

Weidenhölzergesetzt

Ab Bahndamm in Richtung Ahrensnest sind die Männer um Wolfgang Strehlow auf der nördlichen Kanalseite dabei etwa zehn Zentimeter starke Weidenhölzer, die einmal Kopfweiden werden sollen, in vorbereitete Bohrlöcher zu setzen. Drei Reihen davon in unterschiedlicher Höhe des Grabenhanges sollen einmal schattiges Grün treiben.

Diese Pflanzung sei eine Ausgleichsmaßnahme, die im Auftrage des Landesumweltamtes ausgeführt werde, erklärte dazu der Geschäftsführer des Wasser­ und Bodenverbandes, Ulrich Hoffmann, gegenüber TZ. Man werde ca. 1050 Gehölze pflanzen, davon etwa 500 Sträucher, die man überwiegend aus der Forstbaumschule Lübbesee in Templin beziehe.Dabei wolle man das breite Sortiment heimischer Wildsträucher und Laubbäume ausschöpfen. Was die verwendeten Weidenhölzer betreffe, so Ulrich Hoffmann, konnte man auf Material zurückgreifen, das in einem Prenzlauer Wasser­ und Bodenverband bei der Pflege und dem Verschnitt von Kopfweiden angefallen wäre.

Abwechslung im Plan

Einem Pflanzplan, den Verbandsingenieurin Anita Lieske aufstellte, ist zu entnehmen, dass - jeweils abschnittsweise konzentriert - neben Weiden und Erlen auch Holunder, Brombeere, Schlehe, Sanddorn, Pfaffenhütchen, Hartriegel und Eber­esche in den Boden gebracht werden sollen.

Auf der anderen Seite der Eisenbahnlinie weisen am Kanal bereits junge Erlen darauf hin, dass der diesjährigen Pflanzaktion andere vorausgegangen waren. Nicht immer waren sie so von Erfolg gekrönt wie hier, denn an anderen Stellen hat beispielsweise ein Biber kräftig auf das neue Nahrungsangebot zurückgegriffen.