:

Aufgepasst, hier wird es eng

Auf diesem Stück Gehweg dürfen auch Radler fahren. Das funktioniert nur unfallfrei bei gegenseitiger Rücksichtnahme.
Auf diesem Stück Gehweg dürfen auch Radler fahren. Das funktioniert nur unfallfrei bei gegenseitiger Rücksichtnahme.
Sigrid Werner

Morgens strömen Hunderte Schüler in nur einer halben Stunde auf zwei Wegen in drei Schulen strömen. Denn in Templin teilen sich an vielen Stellen Fußgänger und Radfahrer einen Weg. Nehmen sie Rücksicht aufeinander?

Templin will als Kurstadt die Feinstaubbelastung senken und fahrradfreundlich sein. Deshalb nutzen an vielen Stellen in der Stadt ganz legal, manchmal eben auch nur geduldet, Fußgänger und Radfahrer einen Weg. Radfahrende Schüler, die auf dem letzten Drücker über den Fußweg preschen, versetzten aber so manchem Fußgänger einen gehörigen Schrecken. So auch unser Leserin Marny Behrend. Dass sie als Fußgängerin fast vom schmalen Fußweg springen muss, weil ihr Jugendliche auf Rädern zu zweit nebeneinander entgegenkommen und keine Anstalten machen, abzusteigen, das bringt sie auf die Palme.

Die Polizei kennt die Probleme auf den Fuß- und Radwegen der Dargersdorfer Straße. „Das funktioniert nur mit gegenseitiger Vorsicht und Rücksichtnahme“, bestätigte Polizeiwachenleiter Hans-Jürgen Hellwig. Nicht nur einmal hätten die Revierpolizisten ein Auge drauf gehabt und wüssten um den neuralgischen Punkt. Aber auch sie könnten dort nicht ständig Wache halten.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Radfahrern und Fußgängern auf einem Gehweg? Schreibewn Sie uns einen Kommentar.

 

Kommentare (3)

Sehr geehrte Redaktion, warum nennen Sie Ihre Leser, die auf bestimmte Missstände hinweisen, immer bei vollem Namen? Reicht es nicht aus wenn Sie schreiben: " ... der Name unseres Lesers ist der Redaktion bekannt..." ? Durch die Nennung des Namens kann es durchaus passieren, dass (je nach Thema) derjenige in der Öffentlichkeit im negativen Sinne "angemacht" wird. Bitte denken Sie doch einmal darüber nach. Sie könnten vielleicht sogar viel mehr Hinweise aus der Bevölkerung bekommen.

Es ist doch sehr zu begrüßen, wenn sich Bürger namentlich zu öffentlichen Belangen äußern. Das macht einen mündigen Bürger aus. Nutzen Sie diese Chance doch auch!

Herr A.Wegwerth. Natürlich ist es immer begrüßenswert wenn sich Bürger über Missstände beschweren, doch sind wiederum anderen Bürgern dieses aufzeigen von Missständen ein Dorn im Auge. Zuviel Menschen ducken statt aufzumucken.