Wiederinbetriebnahme

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Bahnbetrieb nach Joachimsthal verzögert sich

Templins Wirtschaftsförderin Dana Schöttler bereitet mit den Planern schon das Marketing für die Strecke vor.
Templins Wirtschaftsförderin Dana Schöttler bereitet mit den Planern schon das Marketing für die Strecke vor.
Sigrid Werner

Eine Jungfernfahrt zwischen Templin und Eberswalde wird es im Sommer nicht geben. Bei der Wiederbelebung der Strecke gibt es Probleme.

Die Hoffnung, bereits im Sommer 2018 die Wiederbelebung der Bahnstrecke von Templin nach Joachimsthal feiern zu können, hat sich erst einmal zerschlagen. Die Vorbereitungen für einen durchgängigen Personenverkehr auf Probe zwischen Templin und Eberswalde gestalten sich offensichtlich doch komplizierter als gedacht. Bislang wird nur die Strecke zwischen Joachimsthal und Eberswalde im Personenverkehr bedient. Die Beteiligten des Bahnprojektes aus der Stadt Templin, den Ämtern Joachimsthal und Gerswalde, der NEB Betriebsgesellschaft mbH und der Hanseatischen Eisenbahn rechnen nunmehr mit einem Start frühestens zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2018.

Kommunen geben zehn Prozent des Geldes

Der Teufel liegt offensichtlich in den Details der Vorbereitungen, an denen die Partner derzeit gemeinsam arbeiten. Auch die Frage der Kosten muss noch endgültig geklärt werden. Die Kommunen hatten sich bereiterklärt, gemeinsam einen Eigenanteil von zehn Prozent des Projektes stemmen zu wollen, für das gut eine Million Euro veranschlagt waren.