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Wohnstandort

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Baupläne stoßen in Templin auf Widerstand

Diese Altlasten wie der alte Schornstein sollen verschwinden, wenn Baurecht für Eigenheime geschaffen wird.
Diese Altlasten wie der alte Schornstein sollen verschwinden, wenn Baurecht für Eigenheime geschaffen wird.
Sigrid Werner

In Templin sind Wohnungen knapp geworden. Die Stadt versucht, Baurecht zu schaffen. Doch die Investorenpläne schmecken nicht jedermann.

Bauland ist gefragt in der Kurstadt Templin. Die Stadt versucht deshalb an mehreren Stellen im Stadtgebiet Bauflächen auszuweisen. Auf Antrag von Investoren könnte in der Südstadt zwischen Dargersdorfer Straße und Kurmeile Baurecht für den Wohnungs- und Eigenheimbau geschaffen werden. Doch das stößt auf massiven Widerstand der Eigenheimbesitzer im Wohngebiet „Ludwigshof”. Sie fürchten, dass ihnen Mehrgeschosser vor die Nase gesetzt werden. Ein städtebauliches Konzept dafür war den Stadtverordneten bereits im Frühjahr vorgestellt worden.

Keine Mehrheiten für B-Plan-Änderung

Jetzt hat ein Investor eine abgespeckte Variante für ein Teilgebiet vorgelegt. Er hat dazu eine Änderung des bestehenden B-Planes beantragt, um wenigstens den Weg frei zu machen für zusätzliche Eigenheime. Er will dafür auch einen städtebaulichen Missstand beseitigen und einen Schornstein samt Ruinen abreißen. Doch auch das wird kritisch betrachtet. Bürger strömten in großer Zahl in Ausschusssitzungen. Im Bau- und im Stadtentwicklungsausschuss gab es für das Ansinnen erst mal keine Mehrheit.