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Baustelle wird über Winter für den Verkehr frei gegeben

Der Untergrund für die Asphaltdecke ist fast fertig vorbereitet.
Der Untergrund für die Asphaltdecke ist fast fertig vorbereitet.
Uwe Werner

In Templin brauchen Kraftfahrer derzeit starke Nerven. Der Grund: Die Bundesstraße 109 wird ausgebaut und ist voll gesperrt. Weiter kommt man nur über eine Umleitung. Doch das hat bald ein Ende.

Ein wenig mehr Fahrzeit einkalkulieren müssen Kraftfahrer, die nach Hammelspring, Zehdenick beziehungsweise auf den beliebten „Schleichwegen über die Dörfer“ in die Bundeshauptstadt Berlin oder deren Speckgürtel fahren möchte. Die Bundesstraße 109 in Templin ist am Ortsausgang in Richtung Hindenburg wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt. Die  Umleitung führt über die Vietmannsdorfer Straße und das Gewerbegebiet Süd großräumig um die Baustelle herum. Aber mit dem Ausbau der Bundesstraße 109 am Stadtrand von Templin geht es zügig voran. „Wir liegen voll im Zeitplan“, bestätigte Strabag-Niederlassungsleiter Rüdiger Schmidt auf Nachfrage.

Auf dem 250 Meter langen Bauabschnitt in der Zehdenicker Straße – zwischen dem Suzuki-Autohaus und der Zufahrt zur Holzindustrie Templin – haben inzwischen die Vorbereitungsarbeiten für das Aufbringen der Straßendecke begonnen. Auch der ehemalige Bahnübergang an der Draisinenstation ist zurück gebaut worden. „Wenn es die Witterung zulässt, wollen wir demnächst mit den Asphaltierungsarbeiten beginnen. Danach sind noch einige Restarbeiten in den Randbereichen zu erledigen, ehe der Abschnitt über die Winterzeit zwischenzeitlich für den Straßenverkehr freigegeben wird, voraussichtlich ab Mitte Dezember“, sagte Rüdiger Schmidt.

Im Frühjahr 2014 soll dann in der Zehdenicker Straße zwischen der Zufahrt zur Holzindustrie und dem Bahnhof Templin in mehreren Bauabschnitten weitergearbeitet werden. Dazu wird die B 109 wieder für den Fahrzeugverkehr gesperrt und eine Umleitung ausgewiesen.