Sturmtief "Xavier" hat auf dem Areal des Waldfriedhofs seine Spuren hinterlassen, zeigt Hilmar Alexandrin, Leiter des Bauhofes.
Sturmtief „Xavier” hat auf dem Areal des Waldfriedhofs seine Spuren hinterlassen, zeigt Hilmar Alexandrin, Leiter des Bauhofes. Horst Skoupy
Orkanschäden

Bild der Verwüstung auf künftigen Waldfriedhof

Im waldreichen Lychen warten Bürger auf eine alternative Begräbnisstätte. Ein Areal ist bereits vorbereitet, doch dann kam Sturmtief „Xavier”.
Lychen

In Lychen möchten Bürger ihre verstorbenen Angehörigen gern im Wald bestatten. Kein Wunder, der Waldreichtum rings um die Flößerstadt gehört zu ihren Markenzeichen. Der Bedarf ist nach Angaben der Stadt vorhanden, ein entsprechendes Areal in einem städtischen Forstrevier in Hohenlychen ist vorbereitet. Doch im letzten Moment hat Sturmtief „Xavier” im Oktober vergangenen Jahres das Vorhaben verzögert.

Ausgerechnet auf dem für den Waldfriedhof Hohenlychen vorgesehenen Areal hat der Sturm mit seinen Orkanböen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Bäume sind umgeworfen, Baumkronen abgeknickt. Die Aufräumarbeiten werden nach Informationen des Stadtförster durch die Niederschläge der vergangenen Wochen erschwert. Schwere Technik könne nicht eingesetzt werden, weil die Fahrspuren über lange Zeit zu sehen wären. Derzeit werden umgestürzte Bäume in Handarbeit aus dem Wald geholt, der Einsatz eines Pferdes ist geplant.

Bis das Waldstück in einen würdigen Zustand versetzt ist, werden noch Wochen vergehen, kündigte der Stadtförster an.

 

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