SOZIALES PROJEKT

Brotkorb erwartet viele Hilfesuchende

Mit Unterstützung von allen Seiten hat Templin nun eine Lebensmittel-Ausgabe für Bedürftige. Für die Helfer gibt es viel zu tun.
Sarah Schaefer Sarah Schaefer
Die Kisten sind gut gefüllt, die Nachfrage ist groß. Ab sofort hat der Templiner Brotkorb zweimal in der Woche geöffnet.
Die Kisten sind gut gefüllt, die Nachfrage ist groß. Ab sofort hat der Templiner Brotkorb zweimal in der Woche geöffnet. Sarah Schaefer
Mit Schürze und vollem Einsatz dabei: Rosemarie Lucht (links) und Elvira Müller gehören zu den Ehrenamtlichen, die beim Brotkorb mit anpacken.
Mit Schürze und vollem Einsatz dabei: Rosemarie Lucht (links) und Elvira Müller gehören zu den Ehrenamtlichen, die beim Brotkorb mit anpacken. Sarah Schaefer
Zur Eröffnung gab es ganz klassisch Brot und Salz. Brotkorb-Koordinatorin Sybille Lipski (rechts) überreichte das Geschenk an Susanne Fürstenau, Vorsitzende des Vereins Hilfe gegen soziale Not.
Zur Eröffnung gab es ganz klassisch Brot und Salz. Brotkorb-Koordinatorin Sybille Lipski (rechts) überreichte das Geschenk an Susanne Fürstenau, Vorsitzende des Vereins Hilfe gegen soziale Not. Sarah Schaefer
Den Bedürftigen sollen die Lebensmittel aus dem Brotkorb dabei helfen, besser über die Runden zu kommen.
Den Bedürftigen sollen die Lebensmittel aus dem Brotkorb dabei helfen, besser über die Runden zu kommen. Sarah Schaefer
Templin.

Die Kurstadt hat eine Einrichtung mehr für Bedürftige. Der Templiner Brotkorb mit Herz ist offiziell eröffnet. Zahlreiche Besucher kamen zur Eröffnungsfeier: Neben den Bedürftigen unter anderem auch Vertreter aus der Politik und einige Unterstützer des Projekts.

Die Initiative wird getragen vom Templiner Verein Hilfe gegen soziale Not. Unterstützung gibt es von der Kirche, der Stadt und Sponsoren. 14 Ehrenamtliche packen bei dem Projekt mit an. Vom Land Brandenburg gab es eine Förderung aus Lottomitteln. Sechs Discounter und ein Naturkostladen aus Templin beliefern den Brotkorb mit übrig gebliebenen Lebensmitteln.

Die Ausgabe wird künftig Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet sein. Die Organisatoren rechnen mit mindestens 300 Besuchern im Monat.

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Kommentare (3)

dass es in einem D des 21. Jh soweit kommen muss - bei 25% Armut - ein total Versagen der Innenpolitik in der Zeit nach der Wende - einer Politik am Volke vorbei - das Krasse ist, D hat das Potential für 0 Arbeitslosigkeit - leider auch das kontraproduktive und gefährliche Potential an Parteien sich gegenseitig zu blockieren und gute Vorschläge zu verhindern!!!
einen Hungersold zu zahlen von Harz4 oder Sozialhilfe, ist immer noch billiger/ einfacher als wie Menschen in produktive Arbeit zu bringen

... bei der Bundesagentur für Arbeit und bringen Sie Hartz-IV-Empfänger in Arbeit. Sie scheinen das Zaubermittel zu kennen. Auf gehts! Übrigens: was gab es bisher für gute Vorschläge, die verhindert wurden? Oder träumen Sie nur von guten Vorschlägen? Dass unsere Volksvertreter und Regierungen Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe fördern, ist blödsinnigster Blödsinn.

Arbeit und Familie sollten im D des 21 Jh. einen besseren nachhaltigeren und sicheren Stellenwert haben/besitzen und sich lohnen, außerdem erste Bürgerpflicht sein - Arbeit muss Spaß machen, das Geld verdienen sollte nur das Abfallprodukt der Arbeit sein, hier sind Staat, Wirtschaft und Bevölkerung gefordert - das System der Umverteilung / Realisierung / Steuern muss dem angepasst werden, der Lohn muss einen normalen würdevollen Lebensstandard und eine gesicherte Altersexistenz abwerfen - hier hat D ganz groß Nachholebedarf,