Wassertourismus

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Bund steht zum Ersatzneubau der Schleuse

Betroffene, die Stadt Templin und das Wasserschifffahrtsamt Eberswalde ziehen an einem Strang.
Betroffene, die Stadt Templin und das Wasserschifffahrtsamt Eberswalde ziehen an einem Strang.
Sigrid Werner

Erste positive Signale konnte die Stadt Templin nach der unvorhergesehenen Schließung der Kannenburger Schleuse Bootsbesitzern und Touristikern senden.

Die Kannenburger Schleuse soll auch in Zukunft wieder das Tor zu den Templiner Gewässern sein und keine Sackgasse. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde (WSA) hat am Dienstagabend in einer öffentlichen Veranstaltung in Templin bekannt gegeben, dass das Bundesverkehrsministerium einem Ersatzneubau der Kannenburger Schleuse zugestimmt hat. Der Bund reagierte damit innerhalb weniger Wochen, nachdem es zuvor zu einem Proteststurm aus Templin und Zehdenick, von Freizeitkapitänen, Touristikern der Region und Kommunalpolitikern gekommen war.

Stadt Templin bietet sich als Helfer an

Der Bund hat zugesagt, die Finanzierung des Ersatzneubaus zu übernehmen. Die Stadt Templin bot sich an, bei Kapazitätsengpässen kurzfristig die Planungen und den Bau der Schleuse im Auftrag des Wasserschiffffahrtsamtes zu übernehmen. Im WSA und in der Stadt will man es schaffen, Planung und Ersatzbau in höchstens zwei Jahren zu stemmen. Die Schleuse bliebe damit dennoch zwei Jahre für den öffentlichen Verkehr gesperrt.