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Containerlösung hat ausgedient

Der Kran befindet sich schon in Position, um die einzelnen Elemente zum Abtransport auf die Lkw zu heben.
Der Kran befindet sich schon in Position, um die einzelnen Elemente zum Abtransport auf die Lkw zu heben.
Michaela Kumkar

Die Klassenzimmer auf Zeit verschwinden Stück für Stück vom Gelände der Egelpfuhlschule in Templin. Könnten diese nicht als dringend benötigte Wohnquartiere für Flüchtlinge genutzt werden?

14 Monate diente ein Container als Übergangsdomizil für Templiner Grundschüler: Weil das Schulhaus saniert wurde, wurden Kinder der Klassenstufe vier bis sechs dort unterrichtet. Inzwischen haben Mitarbeiter einer Berliner Firma mit dem Abbau begonnen. Die einzelnen Elemente werden zunächst in Trebbin eingelagert, dann saniert, um wieder vermietet werden zu können, hieß es vom Unternehmen. Die Stadt Templin hat für Auf- und Abbau des Containers sowie an Mietkosten etwa 411 000 Euro bezahlt.

Auf die Frage, warum die Schulcontainer nicht für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden können, verwies Mike Förster, Geschäftsführer der Uckermärkischen Entwicklungsgesellschaft, auf die strengeren Brandschutzauflagen, die bei einer Nutzung als Wohnunterkunft erforderlich sind.