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Die Tage des Mosterei-Schornsteins sind gezählt

Der Templiner Bau-Ingenieur Martin Bochmann will auf dem Gelände der ehemaligen Mosterei einen Wohnstandort entwickeln.
Der Templiner Bau-Ingenieur Martin Bochmann will auf dem Gelände der ehemaligen Mosterei einen Wohnstandort entwickeln.
Uwe Werner

In Templin soll eine weitere ungenutzte Fläche revitalisiert werden. Investor Martin Bochmann möchte hier einen Wohnstandort schaffen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Mosterei der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft Templin (BHG) tut sich etwas. Die Industriebrache im Norden der Stadt hat der Templiner Martin Bochmann gekauft. Er möchte hier einen Wohnstandort entwickeln.

Auf dem rund 6000 Quadratmeter großen Areal sollen sechs Parzellen für die Bebauung mit Ein- beziehungsweise Mehrfamilienhäusern entstehen. Zunächst müssten allerdings ein größerer Gebäudekomplex sowie zwei separate Fabrikgebäude abgerissen sowie das Gelände beräumt und vermessen werden, sagte der Investor.

Auch ein 35 Meter hoher Schornstein aus Stahlbetonfertigteilen steht noch auf dem Gelände. Er soll im September von Spezialisten der Firma Otto Freerk aus Dolgen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gesprengt werden.