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Dieser Schandfleck kostet Nerven

Ein grauer Klotz in Lychens Stadtbild soll verschwinden. Doch beim geplanten Umbau gibt es einen Rückschlag nach dem anderen.

Aus einem hässlichen grauen Kasten wollen die Lychener eigentlich ein strahlendes neues Gebäude machen.
Birgit Bruck Aus einem hässlichen grauen Kasten wollen die Lychener eigentlich ein strahlendes neues Gebäude machen.

Seit Jahren will die Stadt Lychen die ehemalige Gaststätte, das Ratseck, in der City umbauen. Pläne dafür liegen vor, neue Nutzer gibt es, selbst Fördermittel aus dem Städtebauprogramm „Kleine Städte und Gemeinden” für den 1,4 Millionen Euro teuren Umbau liegen bereit.

Doch immer wieder müssen die Lychener Hiobsbotschaften verdauen. Zuletzt hatte die zuständige Behörde einen Antrag der Stadt auf die Bewilligung von Leader-Fördermitteln in Höhe von einer halben Million Euro ablehnen müssen, weil wichtige Unterlagen fehlten. Am Montag musste Bürgermeisterin Karola Gundlach die Mitglieder im Finanzausschuss informieren, dass ihr Einspruch dagegen abgelehnt worden war. Und jetzt sei auch noch ein Nutzer abgesprungen.

Um die für das Projekt geparkten Leader-Mittel trotzdem abzufordern, bleibt der Stadt nur noch eine Chance. Bis März/April 2018 muss sie das Geld erneut beantragen. Dann müssen aber alle Unterlagen beisammen sein, unter anderem die Baugenehmigung.