ERSTE BILANZ DER NEUJAHRSNACHT

Drei Templiner durch Böller verletzt

Brände und Körperverletzungen hielten die Polizisten in der Uckermark über den Jahreswechsel in Atem. Doch das ist noch nicht alles.
Spuren eines böllerreichen Jahreswechsels an der B 198 in Prenzlau.
Spuren eines böllerreichen Jahreswechsels an der B 198 in Prenzlau. Heiko Schulze
Der Neujahrsmorgen 2019 am Prenzlauer Marktberg. Die Uckermärker überstanden den Jahreswechsel weitgehend unbeschadet.
Der Neujahrsmorgen 2019 am Prenzlauer Marktberg. Die Uckermärker überstanden den Jahreswechsel weitgehend unbeschadet. Heiko Schulze
Templin.

Zwei Frauen und ein Mann wurden am Neujahrsmorgen in Templin durch einen Böller verletzt. Offensichtlich war ein aus einer Gruppe heraus gezündeter Böller von der geplanten Flugrichtung abgekommen und in eine Gruppe aus Familienmitgliedern und Freunden geschossen. Dabei wurden zwei Frauen an den Bein verletzt, ein Mann trug vorübergehend einen Gehörschaden davon, schilderte Polizeihauptkommissar Bernd Wieczorek dem Uckermark Kurier: „Alle drei Geschädigten konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.”

Zwei Brände im selben Hausaufgang

In Schwedt kam es in der Neujahrsnacht am Friedrich-Wolf-Ring gleich zu zwei Bränden im selben Hausaufgang. Diese konnten relativ schnell gelöscht werden, bevor die Feuer noch größeren Schaden anrichteten. Straftaten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss wurden der Polizei in der Nacht zum 1. Januar nicht bekannt. Der Dienstgruppenleiter rechnet damit, dass im Tagesverlauf weitere Beschädigungen durch Böller entdeckt und gemeldet werden: „Insgesamt hatten wir über den Jahreswechsel hinweg sehr gut zu tun, doch von ganz schweren Vorfällen blieben die Uckermärkerinnen und Uckermärker glücklicherweise verschont.”

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