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Einen Tag für die Eichen geopfert

Schuften für die Natur – die 18 Teilnehmer eines Arbeitseinsatzes hatten damit keine Probleme. Sie wollen dazu beitragen, dass die gepflanzten Jungeichen mehr Platz und Licht bekommen.

Nikoline Pest, Norbert Buckowsky und Hans-Joachim Sack (von links) beim Arbeitseinsatz im Boitzenburger Tiergarten.
Ines Markgraf Nikoline Pest, Norbert Buckowsky und Hans-Joachim Sack (von links) beim Arbeitseinsatz im Boitzenburger Tiergarten.

Nicht alle Boitzenburger können sich mit dem Bewirtschaftungskonzept des Fördervereins Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft anfreunden. Das weiß auch Mitarbeiterin Nikoline Pest. „Einige hätten es gern aufgeräumter, doch das ist hier kein Park“, stellte sie klar. Gemeinsam mit 17 weiteren Naturfreunden machte sie sich rund um den Verlobungsstein – einem riesigen Findling – zu schaffen. Da wurde mit Säge, Axt und Astschere gearbeitet und das Gestrüpp entfernt.

2009 wurden im Boitzenburger Tiergarten über hundert gut 1,50 Meter hohe Eichen gepflanzt. Sie wurden direkt in Himbeer- oder Brombeersträucher gesetzt beziehungsweise mit einem Verbißdraht geschützt. Die sind gut angewachsen und um fast das Doppelte in die Höhe geschossen. Um ihnen auch in Zukunft die Konkurrenz von der Borke zu halten, rückten die Naturfreunde aus.