Übergangslösung nötig
Eltern schaffen Platz für Hardenbecker Kita

Eltern haben damit begonnen, einen Raum der Museumsschule für die Hardenbecker Kita frei zu räumen. Im Bild Gustav Köppen (links) und Thomas Maschke. 
Eltern haben damit begonnen, einen Raum der Museumsschule für die Hardenbecker Kita frei zu räumen. Im Bild Gustav Köppen (links) und Thomas Maschke.
Stephan Wende

Wann der dringend notwendige Umbau der Einrichtung in dem kleinen Ort beginnt, ist noch unklar. Der Fördermittelbescheid vom Land fehlt.

In der Hardenbecker Kita „Zwergenstübchen“ ist es eng geworden. Dass wieder junge Familien in den Ort gezogen sind, macht sich bemerkbar. Die Gemeinde Boitzenburger Land hatte deshalb eine Erhöhung der Kapazität der Einrichtung beantragt und zeitlich begrenzt genehmigt bekommen. Von 19 auf 25 Plätze. Damit verbunden sind auch bauliche Veränderungen. Die kann die Gemeinde aus eigener finanzieller Kraft nicht aufbringen. Deshalb wurden Fördermittel aus dem dafür aufgelegten Bundesinvestitionsprogramm beantragt. noch sei der Bescheid nicht da, so Bürgermeister Frank Zimmermann (parteilos). Geplant ist ein Umbau mit kleinem Anbau sowie die Sanierung der Kita. Weil in dem Gebäude auch Feuerwehr und Museumsschule untergebracht sind, müsste die Wehr vorübergehend ausziehen, für die Museumsschule ein anderer Standort gefunden werden.

Eltern und Ortsbeirat engagieren sich

Weiter auf Geld aus Potsdam zu warten, ohne etwas an den beengten Raumverhältnissen zu verändern, das wollten der Hardenbecker Ortsbeirat und Eltern nicht. Sie haben inzwischen selbst die Initiative ergriffen, um wenigstens eine Übergangslösung zu schaffen, so Hardenbecks Ortsvorsteher Stephan Wende. Zuvor habe es ein Gespräch mit Gerhard Sydow, der die Museumsschule betreut, gegeben. Die Kita könne schon jetzt einen Raum der Schule nutzen. Er sei von Eltern bereits ausgeräumt worden. Die Gemeinde stelle Material für die Renovierung und finanzielle Mittel für einen neuen Bodenbelag zur Verfügung. In Eigenregie wollen Eltern den Raum, in dem die Kinder schlafen werden, dann renovieren, informierte Stephan Wende.