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Europaschule nimmt erste Hürden

Der Vision, aus dem Ensemble des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums eine Europaschule zu machen, sind die Fördervereinsmitglieder ein ganzes Stück näher gerückt.
Der Vision, aus dem Ensemble des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums eine Europaschule zu machen, sind die Fördervereinsmitglieder ein ganzes Stück näher gerückt.
Sigrid Werner

Der Förderverein Joachimsthalsches Gymnasium ist seinem Ziel, den alten Standort in Templin mit einer neuen Schule wiederzubeleben, ein ganzes Stück näher gerückt. Er kann jetzt über den Erwerb der Immobilie verhandeln.

Die Freunde des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums in Templin sind ihrem Traum ein Stück näher gekommen. Sie wollen dem Gelände der traditionsreichen Einrichtung ein "Schola Europaea" einrichten, an der jungen Menschen ein europäisches Abitur ablegen können. Doch dafür mussten sie erst einmal die Immobilie kaufen, die sich momentan im Privatbesitz befindet. Das Geld dafür aufzubringen, galt als enorme Herausforderung.

Doch diese Hürde hat der Förderverein Joachimsthalsches Gymnasium offenbar genommen. Dessen Vorsitzender Ulrich Schoeneich bestätigte am Dienstag, dass es gelungen sei, die Kaufsumme für den Erwerb der Immobilie einzuwerben. Über die Höhe der Summe sagte er nichts. Derzeit laufen die Kaufverhandlungen mit dem jetzigen Besitzer der Immobilie. Und mit noch einer guten Nachricht konnte aufwarten. Mittlerweile haben sich Gründungsmitglieder für eine Schulstiftung gefunden, mit der das Vorhaben angegangen werden kann.

Ehemalige Schüler der Bildungseinrichtung, die auf eine 350-jährige Tradition zurückblicken kann, sind heute bundesweit verstreut, und hatten sich viele Jahre vergeblich bemüht, den Schulstandort wiederzubeleben. Das denkmalgeschützte Ensemble in Templin, das 1912 errichtet wurde, steht seit vielen Jahren leer.