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Explosionsgefahr im Wohnhaus

Benzingeruch in einem Wohnhaus löste am Montagmorgen in der Templiner Goethestraße einen Feuerwehreinsatz aus.
Benzingeruch in einem Wohnhaus löste am Montagmorgen in der Templiner Goethestraße einen Feuerwehreinsatz aus.
Carsten Korfmacher

Wer literweise Benzin in seinem Keller lagert, muss sich nicht wundern, wenn die Feuerwehr vor seiner Tür steht. So wie am Montagmorgen in Templin.

Zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr kam es am Montagmorgen in der Templiner Innenstadt. Ein Mieter hatte drei Kanister gefüllt mit Benzin im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Goethestraße gelagert. Anwohner hatten den Benzingeruch wahrgenommen und die Feuerwehr informiert. Die Helfer entfernten die Kanister aus dem Keller des Wohnhauses und reinigten die mit Kohlenwasserstoffen angereicherte Luft mit einem Hochdrucklüfter.

"Eine Gesundheitsgefahr durch Einatmen bestand für die Bewohner des Hauses zu keiner Zeit, wohl aber eine Brand- und Explosionsgefahr", sagte Einsatzleiter Burkhard Wartenberg von der Freiwilligen Feuerwehr Templin. Brennbare Flüssigkeiten wie Benzin dehnen sich bei Temperaturen über 21 Grad schnell aus. Für kurze Zeit hatten die Feuerwehrleute die Goethestraße, die zur Zeit wegen des Straßenbaus in der Innenstadt als Umleitungsstrecke dient, gesperrt.