ZU WENIG AUSBILDER

Feuerwehr-Kameraden warten jahrelang auf Lehrgang

Die Kapazitäten der Landesfeuerwehrschule reichen nicht aus. Es herrscht Personalnot. Die Kommunen machen dem Land Druck – offenbar mit Erfolg.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Ihre Truppleute bilden die Feuerwehren in der Uckermark selbst aus. Doch Führungskräfte werden an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt geschult.
Ihre Truppleute bilden die Feuerwehren in der Uckermark selbst aus. Doch Führungskräfte werden an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt geschult. Horst Skoupy
Templin.

Die Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt kommen nicht hinterher, die Führungskräfte zu schulen, wie sie in den freiwilligen Wehren gebraucht werden. Statt der von den Kommunen beantragten bis zu 600 Plätze jährlich kann die Schule derzeit weniger als 300 Gruppenführer ausbilden. Allein in Templin warten zwei Kameraden der Stadtwehrführung seit über zwei Jahren auf ihre Verbandsführer-Ausbildung und drei Gruppenführer auf einen Lehrgangstermin.

Zwei zusätzliche Stellen bewilligt

Die Stadt Templin hat gemeinsam mit anderen Kommunen aus der Arbeitsgruppe Brandschutz im Städte- und Gemeindetag Druck auf das Innenministerium gemacht. Offensichtlich mit Erfolg: Das Land reagierte und bewilligte der Landesfeuerwehrschule zwei zusätzliche Ausbilderstellen. Damit stehen künftig 20 Lehrkräfte zur Verfügung. Darüber hinaus sollen Berufsfeuerwehrleute, die als Ausbilder an die Schule wechseln, den Kollegen in den Berufswehren gleichgestellt werden. Bewerber gibt es jetzt. Das Auswahlverfahren läuft.

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