Unsere Themenseiten

:

Feuerwehr muss zu verlassenem Gehöft

Unter dem Dach des ehemaligen Stallgebäudes quoll weißer Rauch hervor.
Unter dem Dach des ehemaligen Stallgebäudes quoll weißer Rauch hervor.
Horst Skoupy

Mit Blaulicht und Sirene fuhren am Sonnabendmorgen die Helfer durch Storkow. Vor den Toren des Dorfes quoll weißer Rauch unter dem Dach eines Gebäudes hervor.

Das hätte schief gehen können: In Storkow hatten sich Stroh und Holz in dem Stallgebäude eines verlassenen Gehöfts entzündet und schwelte vor sich hin. "Zum Glück hatte es ein Jäger rechtzeitig entdeckt", sagte am Sonnabendvormittag Sven Tuband, Einsatzleiter der Storkower Feuerwehr.

Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, drangen zwei seiner Kameraden zu dem Brandherd vor und begannen mit den Löscharbeiten. Überall auf dem Dachboden lagerte altes Stroh. das von dem Schwelbrand hätte erfasst werden können.

Zur Unterstützung wurden auch Helfer der Templiner Feuerwehr gerufen. Deren Tanklöschfahrzeuge versorgten die Tragkraftspritze der Storkower Kameraden mit Wasser. Darüber hinaus standen weitere Einsatztrupps mit Atemschutzgeräten bereit. Nach einer knappen Stunde war der Schwelbrand gelöscht.

Was das Feuer ausgelöst hatte, darüber mochte Sven Tuband nicht spekulieren. "Das kann alles Mögliche gewesen sein", meinte er.