VOM BAUM GETROFFEN

Feuerwehrmann räumte bei Sturm auf und wurde schwer verletzt

Weil die Kameraden keinen Kontakt zur Leitstelle hatten, musste ein Feuerwehrmann in der Uckermark auf den Rettungswagen warten.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Es gab viele brenzlige Situationen in der Sturmnacht.
Es gab viele brenzlige Situationen in der Sturmnacht. Monika Strehlow
Milmersdorf.

Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Milmersdorf ist bei einem Einsatz am Orkanabend schwer verletzt worden. Das bestätigte der stellvertretende Amtswehrführer der Freiwilligen Feuerwehren im Amt Gerswalde. Die Milmersdorfer Kameraden waren gerade entlang der Landstraße zwischen Milmersdorf und Mittenwalde, Höhe Henkinshain, dabei, Sturmschäden zu beseitigen.

„In der Dunkelheit bemerkten sie nicht, dass ein weiterer großer Ast niederging. Ein Feuerwehrmann wurde von ihm getroffen“, berichtete Alexander Hinz. „Da die Kameraden in dem Moment keine Funkverbindung zur Leitstelle hatten, war es ziemlich schwierig, einen Rettungswagen zu organisieren“, so der Amtswehrführer.

Inzwischen nach Berlin verlegt

Inzwischen ist der Schwerverletzte vom Templiner ins Unfallkrankenhaus Berlin verlegt worden. Rund 50 Kameraden der Amtswehr Gerswalde und alle Fahrzeuge der Ortswehren seien in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Einsatz gewesen, sagte der Amtswehrführer. Im Umkreis von Milmersdorf stürzten etwa 35 Bäume um.

Die Rettungseinsätze zogen sich von 17 Uhr bis drei Uhr nachts hin. Schwerpunkte waren die Landstraßen rund um Ringenwalde und Groß Kölpin, Briesen, Kronhorst, Herrenstein.

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