Unsere Themenseiten

:

Auf der Suche nach dem passenden Job

Geschäftsführer Martin Grafe kam persönlich mit seinem Junggesellen Benjamin Hanke in die Oberschule: Die Freude war riesig, als Julian Hoffmann aus Petznick ihn zielgerichtet mit einer fertigen Bewerbungsmappe ansteuerte.
Geschäftsführer Martin Grafe kam persönlich mit seinem Junggesellen Benjamin Hanke in die Oberschule: Die Freude war riesig, als Julian Hoffmann aus Petznick ihn zielgerichtet mit einer fertigen Bewerbungsmappe ansteuerte.
Sigrid Werner

Der siebte Regionale Ausbildungstag in  Templin war wieder gut besucht. Viele Schüler kamen mit ihren Eltern, um gemeinsam nach einer passenden Lehrstelle zu suchen.

Ein ständiges Kommen und Gehen war am Sonnabend in der Templiner Oberschule. Gemeinsam hatten die Oberschule das Oberstufenzentrum Uckermark und die Arbeitsagentur zu diesem Regionalen Ausbildungstag eingeladen. 31 Aussteller, darunter viele  Unternehmen der Region, stellten ihre Ausbildungsplätze vor. So manch ein Geschäftsführer war persönlich gekommen, um sich einen Überblick an potenziellen Bewerbern zu verschaffen und für seinen Betrieb zu werben. Denn die Zeiten, wo Ausbildungsplätze knapp sind und die Firmen aus zig Kandidaten auswählen konnten, scheinen im Wesentlichen vorbei.

Kontakte für die Zukunft wurden geknüpft

Heute müssen die jungen Leute eigentlich nur wirklich wollen. Sie können auswählen und müssen nur zuschlagen. Wer allerdings seinen Traumberuf im Wunschbetrieb erlernen möchte, der sollte sich auch heute noch ein bisschen ins Zeug legen. Und so sah man in Templin an diesem Tag auch schon die eine oder andere Bewerbungsmappe über den Tisch reichen. Und die Firmen vereinbarten gern sofort mit den Jugendlichen einen Schnuppertag oder ein Praktikum. Die Firmen taten gut daran, denn die Chefin der Arbeitsagentur für den Uckermark und den Barnim konnte berichten, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Barnim und Uckermark im letzten Jahr um fast 20 Prozent gesunken sei. So stark wie noch nie. Lediglich 121 junge Schulabgänger blieben in der Uckermark im letzten Jahr unversorgt, nur acht Ausbildungsplätze unbesetzt. Ein Erfolg, den sich alle Partner gemeinsam zuschreiben könnten.