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Frau und drei Kinder verunglücken auf B 109

Beim Verkehrsunfall auf der B 109 waren Feuerwehrleute aus Templin und Herzfelde, die Polizei sowie mehrere Fahrzeuge der Uckermärkischen Rettungsdienstgesellschaft im Einsatz.
Beim Verkehrsunfall auf der B 109 waren Feuerwehrleute aus Templin und Herzfelde, die Polizei sowie mehrere Fahrzeuge der Uckermärkischen Rettungsdienstgesellschaft im Einsatz.
Uwe Werner

An der Unfallstelle auf der Bundesstraße 109 zwischen Fährkrug und Kreuzkrug sieht es dramatisch aus. Eine Frau und drei Kinder befinden sich in dem VW Kombi, der in eine Böschung rast.

Polizei, Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst wurden am Mittwoch um 16.20 Uhr alarmiert. Mit gemischten Gefühlen eilten sie zur Unfallstelle auf der B 109. Der Abschnitt zwischen Fährkrug und Kreuzkrug hat es in sich, fordert bereits seit Jahren seine Opfer. Die Bundesstraße 109 ist zu diesem Zeitpunkt vom Regen nass und schmierig. Aber die Schutzengel haben ganze Arbeit geleistet.

Für die Insassen des Unfallfahrzeugs  endet die Autofahrt auf der B 109 im Templiner Sana Krankenhaus. „Zum Glück“, zeigte sich Polizeiobermeister Ralf Schalkowsky erleichtert, „scheinen offenbar alle Vier nicht allzu schwer verletzt worden zu sein. Das Auto aber ist wohl nur noch Schrott“

Welche Umstände am Mittwoch zu dem Unfall führten, wird derzeit noch ermittelt. Mit großer Wahrscheinlichkeit sei das Fahrzeug aus Richtung Templin gekommen und nach einer scharfen Rechtskurve hinter einem Waldstück nach links von der Straße abgekommen. Dabei raste das Auto in eine Böschung und drehte sich dabei offenbar. Ob es sich auch überschlagen hat, sei zunächst unklar gewesen, so die Polizei. Noch ein glücklicher Umstand: Im Moment des Crashs kam auf der viel befahrenen Bundesstraße kein Gegenverkehr!

„Die Freiwilligen Feuerwehren Templin-Stadt und Herzfelde waren mit je einem Löschgruppenfahrzeug und insgesamt 18 Kameraden im Einsatz, um das Fahrzeug und die Unfallstelle zu sichern“, informierte Einsatzleiter Stefan Hennig vor Ort. Zur Bergung der Verletzten und zur Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 109 mehr als eine halbe Stunde lang in beide Richtungen voll gesperrt werden.