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Frost bremst Bauarbeiter an Notunterkunft aus

In diesen Tagen arbeiten Andre Tüske und seine Kollegen an einer Alarmanlage im Verwaltungsgebäude und den Containern auf dem Gelände der ehemaligen Uckermark-Technik.
In diesen Tagen arbeiten Andre Tüske und seine Kollegen an einer Alarmanlage im Verwaltungsgebäude und den Containern auf dem Gelände der ehemaligen Uckermark-Technik.
Benjamin Vorhölter

Die Wohncontainer für Asylbwerber an der Milmersdorfer Chaussee sollten eigentlich schon vor Jahresende fertig gestellt werden. Doch dieser Plan ist nicht aufgegangen. Bis das Notdomizil bei Templin bezogen werden kann, gibt es noch viel zu tun. 

Das Containerdorf an der Milmersdorfer Chaussee nimmt Form an. Auf dem Gelände der ehemaligen Uckermark-Technik (früher KfL) lässt die Uckermärkische Entwicklungsgesellschaft (UEG) im Auftrag des Landkreises eine Notunterkunft für Flüchtlinge errichten. 94 Wohncontainer sollen auf dem Gelände montiert werden. Sie würden Platz für 170 Asylbewerber bieten. Wann der Landkreis Flüchtlinge auf das Notdomizil vor den Toren der Kurstadt verteilen kann, ist noch unklar.

Die Notunterkunft sollte laut Plan noch vor Weihnachten fertig gestellt werden. Doch das Wetter machte den Bauarbeitern einen Strich durch die Rechnung. Die Verlegung der Elektro- und Heizleitungen im Außenbereich der Container war in den vergangenen Tagen aufgrund des Frostes nicht möglich, teilte UEG-Mitarbeiter Thomas Lüth mit. Diese Arbeiten werden nun nach der Montage der Sanitärcontainer durchgeführt. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. 

Bisher stehen 82 sechs mal drei Meter große Container auf dem ehemaligen Geländer der Uckermark-Technik. Sie sind bereits komplett montiert. Zwölf weitere Sanitärcontainer werden vom polnischen Lieferanten bis zum 29. Januar gebracht und montiert, sagte Lüth. Bei den Sanitärcontainern handelt es sich nach seinen Informationen um Neubauten.