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Öffentliche Auktion

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Fundsachen kommen unter den Hammer

Mitarbeiter der Stadt Templin versteigerten am Sonnabend bei einer öffentlichen Auktion meistbietend Fundsachen, die nicht abgeholt wurden.
Mitarbeiter der Stadt Templin versteigerten am Sonnabend bei einer öffentlichen Auktion meistbietend Fundsachen, die nicht abgeholt wurden.
Horst Skoupy

Die Stadt Templin hat ihr Fundbüro ausgeräumt. Am Sonnabend versuchten Verwaltungsmitarbeiter, vergessene oder verlorene Dinge an den Mann oder die Frau zu bringen.

Exakt 832 Euro fließen demnächst auf ein Konto der Stadt Templin. Die Summe stammt aus dem Erlös einer öffentlichen Versteigerung von Fundsachen, zu der Mitarbeiter des Ordnungsamtes am Sonnabendmorgen eingeladen hatten. Mehr als 50 Interessenten waren gekommen.

Kurioser Fund

Nach Angaben von Amtsleiterin Ute Stahlberg kamen nicht nur 27 Fahrräder unter den Hammer. Zu den Fundstücken gehörten auch drei Damen-Armbanduhren, Silberschmuck und drei Bücher. Kuriosestes Angebot des Tages dürfte indes ein nagelneuer Herrenanzug inklusive Krawatte gewesen sein. Der feine Zwirn habe im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an einem Briefkasten gehangen. Sogar das Preisschild sei noch dabei gewesen, so Ute Stahlberg.

Höchstes Gebot erhält Zuschlag

Sämtliche Fundstücke, die mindestens ein halbes Jahr lang nicht von ihren Besitzern abgeholt wurden, kamen meistbietend unter den Hammer. Bis auf sechs Fahrräder, die jetzt verschrottet werden, fanden alle Gegenstände neue Besitzer. Das eingenommene Geld, so die Amtsleiterin, müsse zunächst für drei Jahre auf ein Verwahrkonto. Danach werde es für gemeinnützige Zwecke verwendet.