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Gebäude fehlt ein Stück vom Fundament

Die hellgrauen Stellen am Mauerwerk zeigen, wo ein neues Fundament gegossen werden musste, bevor es mit dem Kelleranbau weitergehen kann.
Die hellgrauen Stellen am Mauerwerk zeigen, wo ein neues Fundament gegossen werden musste, bevor es mit dem Kelleranbau weitergehen kann.
Melanie Zimmermann

In Templin wird das Multikulturelle Centrum umgebaut. Wie so oft bei alten Gebäuden, ist man dabei vor unerfreulichen Überraschungen nicht sicher. Genau dieser Fall ist jetzt eingetreten.

Bei der Sanierung des Multikulturellen Centrums in Templin sind Schwierigkeiten aufgetaucht. "Es haben sich Mängel in der Bausubstanz aufgetan, die so nicht zu erwarten gewesen sind", sagte Annette Nitschmann, Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung. Unter anderem fehle ein Fundament im Gebäude in Richtung Seebühne. Zwar waren sich die Verantwortlichen darüber bewusst, dass es angesichts des alten Gebäudes zu unliebsamen Überraschungen kommen kann. Dennoch sei jetzt im August ein Gespräch mit den beteiligten Baufirmen, dem Verein Multikulturelles Centrum als Träger des Hauses und der Stadtverwaltung geplant. "Wir wollen uns einen Überblick verschaffen und besprechen, wie schnell auf die Mängel reagiert werden soll", so Annette Nitschmann.

Im Mai war mit der Sanierung des Kulturtempels begonnen worden, der deswegen bis Mitte November geschlossen bleiben soll. Während der Sanierung des Multikulturellen Centrums, zu dem ein Kino und eine Galerie mit Café gehören, werden Heizung, Elektro-, Sanitär- und Lüftungsanlagen sowie Brandschutzeinrichtungen auf einen modernen Stand gebracht. Zudem lässt die Stadt die Bühne erneuern. Insgesamt sind 1,5 Millionen Euro dafür veranschlagt.