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Gedenken

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Glocken läuten als Zeichen des Friedens

In der Kirche „St. Marien auf dem Berge zu Boitzenburg“ werden am Freitag die Glocken läuten.
In der Kirche „St. Marien auf dem Berge zu Boitzenburg“ werden am Freitag die Glocken läuten.
UMTV

Am Freitag beteiligen sich Kirchen in der Uckermark an einer besonderen europaweiten Aktion. Aber nicht nur Gotteshäuser sind dabei.

Wenn am Freitag überall in den Städten und Dörfern der Uckermark um 18 Uhr die Glocken der Kirchen läuten, dann hat das einen besonderen Grund. Es ist ein Signal der Mahnung, das im Zusammenhang mit dem internationalen Friedenstag steht.

Zwei Jahrestage

In diesem Jahr steht der Tag im Zeichen zweier bedeutender historischer Ereignisse: Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende, vor 400  Jahren begann der 30-jährige Krieg. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents soll mit einem europaweitem Glockenläuten von 18 bis 18.15  Uhr an diese Ereignisse erinnert werden, im Gedenken an das Leid, das solche Kriege für die Menschen bedeutet. Nicht nur Kirchen werden sich an der Aktion beteiligen, sondern auch die Glocken in Rathäusern oder Glockenspiele sollen erklingen.

Langes Läuten in vielen Kirchen

Auch in einigen Gotteshäusern der Kirchengemeinde Boitzenburg werden am Freitagabend die Glocken geläutet. Silvia Grimmecke, Vorsitzende des Fördervereins Kirche „St. Marien auf dem Berge“ in Boitzenburg hält es für wichtig, die Menschen in den Dörfern über diese besondere Aktion zu informieren. Die Leute würden es sonst läuten hören und sich womöglich fragen, was los sei, sagte sie. Vor allem auch deshalb, weil die Glocken mit 15 Minuten länger als sonst geläutet werden. Nicht nur in Boitzenburg wird das der Fall sein, sondern auch in Berkholz, Gollmitz und Klaushagen.