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Gerichtsentscheidung

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Haßlebener Massentierhaltung auf dem Prüfstand

Anwohner demonstrierten mehrfach gegen die geplante Wiederöffnung der Schweinemastanlage.
Anwohner demonstrierten mehrfach gegen die geplante Wiederöffnung der Schweinemastanlage.
Archiv Ukk

Vor dem Verwaltungsgericht wird am Montag die Klage von Tierschützern gegen die Schweinemastanlage in Haßleben verhandelt.

Das Verwaltungsgericht Potsdam entscheidet am kommenden Montag ab 10 Uhr über eine Klage von BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), des NABU (Naturschutzbund Deutschland) sowie des Deutschen Tierschutzbundes gegen die bereits genehmigte Schweinemastanlage für 36 861 Tiere in Haßleben. Die Klageschrift umfasst 122 Seiten, dazu hat das Aktenmaterial eine Größenordnung von 48 Ordnern angenommen.

Seit 2003 möchte der Niederländer Henry van Gennip das ehemalige Schweinezucht- und Mastkombinat (SZMK) wieder betreiben, scheiterte aber bislang am jahrelangen Widerstand von Tier- und Umweltschützern. Die Kläger werfen dem Betreiber Verstöße gegen Vorschriften des Tier- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und des Planungsrechts vor.

 

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Kommentare (1)

einen Hass haben kann ich gut verstehen. Doch mit 36 861 Tieren zählt die dortige Anlage bei weitem nicht zu den Größten. Hinzu zu kommt, was für viel erschreckend klingt: die Möglichkeiten als Anwohner dagegen vorzugehen, sind äußerst beschränkt. Das gilt insbesondere für einen bereits genehmigten Betrieb.