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Hier gibt es fiese Stolperfallen

Kioskpächter Mike Schinke wünscht sich von der Stadt Templin eine schnelle Beseitigung der Stolperkanten.
Kioskpächter Mike Schinke wünscht sich von der Stadt Templin eine schnelle Beseitigung der Stolperkanten.
Matthias Schöppner

Das historische Pflaster auf dem Templiner Marktplatz hat seine Tücken. An Übergängen zu unbefestigten Gehwegen sind über Jahre hinweg hohe Absätze entstanden. Doch daran soll sich so bald nichts ändern.

Horst Dähne ist erbost. Vor gut einem Monat hatte er auf eine Stolperfalle an dem Kiosk am Templiner Markt aufmerksam gemacht. Eine ältere Dame war dort bereits gestürzt und hatte sich verletzt. Aus der Stadt hieß es, dass sich Mitarbeiter der Bauverwaltung die Gefahrenstellen vor Ort ansehen werden.

Nur bis heute, so Dähne, sei nichts passiert. "Ich habe mich noch vorhin mit dem Betreiber des Kiosks unterhalten und der hat mir noch einmal bestätigt, dass niemand vom Bauamt in dieser Zeit da war", sagt er. Dies bestätigt auch Mike Schinke: "Ich bin jetzt seit dem 2. Januar Pächter des Kiosks und seitdem habe ich der Stadt mehrfach gesagt, dass hier mit dem Pflaster etwas nicht in Ordnung ist."

Stadt sieht keine Gefahr

Dass die Stadt Templin bislang nichts unternommen hat, will Marcus Thiedig vom Fachgebiet Bauverwaltung so nicht stehen lassen. "Wir haben uns während der Bauarbeiten an der L  23 die Stelle angeschaut und festgestellt, dass keine große Gefahr von ihr ausgeht", berichtet er. Trotzdem habe man zumindest ein wenig Schotter auf die Stelle geworfen. Endgültige Arbeiten könnten aber erst dann beginnen, wenn die Bauarbeiten am Markt abgeschlossen sind. Wann das sein wird, könne er allerdings noch nicht abschätzen.