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Hyparschale nur noch ein Stahlgerippe

Mitarbeiter der Firma Tareb nehmen derzeit die Mauern heraus. Zurück bleibt das Stahlträgergrerüst der Betonschale.
Mitarbeiter der Firma Tareb nehmen derzeit die Mauern heraus. Zurück bleibt das Stahlträgergrerüst der Betonschale.
Sigrid Werner

Die Sicherungsarbeiten am Baudenkmal gehen voran. Jetzt bekommen die Templiner erstmals viel Durchblick.

Die Bauarbeiten zur Sicherung des Baudenkmals Hyparschale im Bürgergarten gehen zügig voran. Nachdem die Dacheindeckung abgetragen worden ist, entfernen Mitarbeiter der Firma Tareb nun die Mauern zwischen dem Stahlträgergerüst, das die Betonschale trägt.

So wird bis auf Weiteres zunächst einmal ein überdachtes Stahlgerippe im Bürgergarten stehen bleiben, bis über die weitere Nutzung des Baudenkmals und die Neugestaltung des Bürgergartens entschieden ist.

Von Seiten des Deutschen Jugendherbergswerkes gäbe es Ambitionen, die Bauhülle in einen Jugendherbergskomplex am Templiner Kanal zu integrieren. Allerdings muss für solch ein Vorhaben erst die Finanzierung geklärt werden, was offensichtlich nicht so einfach ist.

Für die Betonsanierung, die im nächsten Jahr erfolgen soll, soll ein spezielles Gerüst die Decke stützen. Das Gebäude ist bereits eingerüstet.

Rund 280 000 Euro soll die gesamte Sanierung der Betonschalenkonstruktion kosten. Bund, Land, Landkreis, Kommune sowie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Wüstenrotstiftung beteiligen sich an der Finanzierung der Baumaßnahme zur Rettung des Denkmals. Anderswo sind Müther-Bauten bereits abgerissen oder dem Verfall preisgegeben. Das wollte die Kurstadt verhindern.