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Vogelgrippe

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Initiative kritisiert Stallpflicht

Die Arbeitsgemeinschaft VogelFrei plädiert für mehr Freilandhaltung von Geflügel.
Die Arbeitsgemeinschaft VogelFrei plädiert für mehr Freilandhaltung von Geflügel.
Bernd Wüstneck

Ein Bündnis wendet sich gegen das massenhafte Töten von Hühnern oder Enten bei Tierseuchen. Damit stellt es sich klar gegen die jetzige Praxis.

Die Arbeitsgemeinschaft VogelFrei Cimbria will am 25. März in der NaturTherme Templin auf einem Symposium unter dem Motto „H5N8: Veterinäre, gefangen zwischen Wissenschaft und Politik“ Möglichkeiten einer wirksamen Bekämpfung der Vogelgrippe diskutieren. Eingeladen sind nicht nur Geflügelhalter, sondern auch Veterinäre, Amtstierärzte und Politiker.

Keine Keulung gesunder Tiere

VogelFrei hinterfragt Maßnahmen zum Seuchenschutz unter Berufung auf das Friedrich-Loeffler-Institut. Die Anhänger der Arbeitsgemeinschaft wehren sich gegen eine flächendeckende Stallpflicht und gegen die Keulungen gesunder Tiere. Sie fordern eine Überarbeitung der bestehenden Geflügelpestverordnung.

Experte warnt

Zu den Gastrednern soll der Mainzer Professor Dr. Sucharit Bhakdi gehören. Er ist bekannt für seine Warnungen vor sinnlosem Töten von Tieren aus einer irrationalen Sehnsucht der Menschen nach Sicherheit heraus auch bei anderen Infektionskrankheiten wie BSE.