VOM AUSSTERBEN BEDROHT

Ist der Schreiadler noch zu retten?

Es gibt nur noch wenige Brutpaare dieser Greifvögel in der Gegend von Templin. Das liegt unter anderem an dem Nahrungsangebot und der veränderten Landschaft. Der Naturschutzbund will das nun ändern.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Schreiadler Arno mit seinem Nachwuchs auf einem Bild – ein seltener Schnappschuss dank unbemannter Fotofalle.
Schreiadler Arno mit seinem Nachwuchs auf einem Bild – ein seltener Schnappschuss dank unbemannter Fotofalle. Ingo Börner
Norbert Bukowski vom Nabu Templin organisiert den Flächenankauf in der Buchheide  und die Verpachtung mit Bewirtschaftungsauflagen ehrenamtlich.
Norbert Bukowski vom Nabu Templin organisiert den Flächenankauf in der Buchheide  und die Verpachtung mit Bewirtschaftungsauflagen ehrenamtlich. Sigrid Werner
Arno Hinz ist ehrenamtlicher Horstbetreuer.
Arno Hinz ist ehrenamtlicher Horstbetreuer. Sigrid Werner
Templin.

Ist der Schreiadler noch zu retten? Ingo Börner, Tierarzt, Mitglied des Naturschutzbundes (NABU) und ehrenamtlicher Horstbetreuer weiß, dass er mit dieser Frage provoziert. Schließlich hat es der Schreiadler in der Uckermark, an der westlichsten Verbreitungsgrenze der Vogelart, besonders schwer. Von einer...

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Der Schreiadler

• Der Schreiadler, ein kleinerer unter den heimischen Adlern mit braunem Gefieder, gelblichem Schnabel und orangegelben Augen, wird auch Pommernadler genannt. Brandenburg und die Uckermark liegen bereits an der westlichsten Verbreitungsgrenze dieses Greifvogels.

• Er ist ein Zugvogel, kommt Ende April zu uns. Anfang Mai legen die Adler ihre Eier auf dem Horst eines Brutbaumes in etwa zwölf bis 20  Metern Höhe ab. Er bevorzugt Eichen oder Buchen, bei uns auch mal eine Kiefer.

• Die Bäume müssen durch andere Kronen gut gedeckt sein.

• Die Brut schlüpft Anfang Juni. Ende Juli/Anfang August starten die Jungvögel zu ersten Ausflügen. Im September fliegen sie nach Afrika. Greifvögel jagen zu Fuß Kleinsäuger und Reptilien auf Wiesen, brauchen drei bis sechs Mäuse pro Tag

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