:

Kuck mal, wer da hämmert

Eine Schönheitskur erhält derzeit die Templiner Stadtmauer.
Eine Schönheitskur erhält derzeit die Templiner Stadtmauer.
Uwe Werner

In luftiger Höhe, versteckt zwischen dem Prenzlauer Tor und einer uralten Platane, sind derzeit „Mauerspechte“ am Werk. Sie sorgen dafür, dass herabfallende Mauerteile niemanden verletzen.

Da wird gehämmert und geklopft, alte Steine werden vorsichtig geborgen. Doch keine Panik, alles hat seine Richtigkeit. Das jedenfalls versicherte Thekla Seifert, die für Bauvorhaben zuständige Fachbereichsleiterin im Templiner Rathaus.

„Mitarbeiter der Baudenkmalpflege Prenzlau GmbH & Co. KG führen derzeit am Prenzlauer Tor neben dem Museum für Stadtgeschichte Sanierungsarbeiten durch. Mit der Stadt gibt es einen Vertrag, der die langfristige Wartung und Instandhaltung der historischen Stadtmauer von Templin regelt“, sagte Thekla Seifert. Die laufenden Arbeiten seien mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Sanierungsträger abgestimmt.

Auch eine alte Stadtbefestigung bekommt im Laufe der Zeit immer wieder marode Stellen. Um das architektonische Kleinod aus dem Mittelalter der Nachwelt weiter zu erhalten, muss regelmäßig etwas daran getan werden. Die Prenzlauer Denkmalschutzexperten kümmern sich in Templin zum Beispiel regelmäßig um die Entfernung von Bewuchs, verfugen Schadstellen im Mauerwerk neu und reparieren lose Mauerabdeckungen aus Beton, Feldsteinen oder Ziegeln, war aus dem Rathaus zu erfahren.