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Künftiger Staatssekretär will Mandat in Templin behalten

Andreas Büttner übernimmt eine neue Aufgabe in der Landesregierung. Dennoch will er seinen Job als Stadtverordneter weiterführen.
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Andreas Büttner will auch als künftiger Staatssekretär sein politische Mandat in der Stadtverordnetenversammlung Templin behalten.
Andreas Büttner will auch als künftiger Staatssekretär sein politische Mandat in der Stadtverordnetenversammlung Templin behalten. Jens Büttner
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Templin.

Obwohl Andreas Büttner (Die Linke) ab 1. Oktober als Staatssekretär das Gesundheitsressort im Potsdamer Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie leitet, will er seine kommunalpolitische Verantwortung in Templin weiter wahrnehmen. „Ich möchte mein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung behalten“, erklärte der Politiker. Seit 2014 übt er dieses Amt aus. Er ist Fraktionsvorsitzender der Linken.

Spagat zwischen Ämtern

Ihm sei bewusst, dass ihn seine neue Aufgabe sehr stark beanspruchen wird. Für ihn stehe auch fest, dass die Arbeit im Ministerium Priorität haben werde. Und dennoch wolle er sein politische Ehrenamt als Stadtverordneter nicht aus dem Blick verlieren. „Meine Fraktion steht hinter mir, es ist wichtig, vor Ort direkt zu erfahren, was in Potsdam beschlossen wird“, erklärte der 45-Jährige.

Job für ein Jahr

Seine Entscheidung steht nicht zuletzt mit dem überschaubaren Zeitraum im Zusammenhang, der mit dem neuen Job verbunden ist. Denn Andreas Büttner wird die Funktion des Staatssekretärs zunächst bis zur Landtagswahl im September 2019 begleiten. Der Uckermärker tritt die Nachfolge von Almuth Hartwig-Tiedt an.