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Leserhilfswerk lässt neuen Transporter vorfahren

Strahlend nimmt Susanne Fürstenau, Verein "Hilfe gegen soziale Not in Templin", die Schlüssel für den Transporter entgegen. Die Freude teilen Mario Mandrella (Autohaus Dinnebier, Mitte) und Horst Waschke, Geschäftsführer Regionalverlag Uckermark.
Strahlend nimmt Susanne Fürstenau, Verein "Hilfe gegen soziale Not in Templin", die Schlüssel für den Transporter entgegen. Die Freude teilen Mario Mandrella (Autohaus Dinnebier, Mitte) und Horst Waschke, Geschäftsführer Regionalverlag Uckermark.
Michaela Kumkar

Sie engagieren sich selbstlos für Mitmenschen, die sich in schweren Lebenssituationen befinden. Plötzlich erfahren die Mitstreiter des Fördervereins "Hilfe gegen soziale Not in Templin" selbst Hilfe, die sie dringend brauchen. Leser des Uckermark Kurier machen es möglich.

Als der Anruf kam, konnte Susanne Fürstenau kaum glauben, was sie hörte: Das Leserhilfswerk der Mediengruppe Nordkurier will den Förderverein Hilfe gegen soziale Not in Templin e. V. mit einer Spende unterstützen! 23 730 Euro ermöglichen den engagierten Vereinsmitgliedern, endlich einen neuen Transporter anzuschaffen. Den brauchen sie dringend, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite zu stehen. Der gemeinnützige Verein betreibt ein Kaufhaus für Bedürftige. Sozial Schwache können sich dort kostenlos oder für wenig Geld Bekleidung aussuchen oder aber Möbel und elektrische Geräte nach Hause bringen lassen.

An Grenzen gestoßen

„Sieben Jahre lang habe ich das mit meinem Privat-Pkw gemacht“, erzählt Susanne Fürstenau. Dann habe man vor einem Jahr einen gebrauchten Pkw angeschafft, einen Hänger dran gehängt. Mehr war trotz aller Bemühungen finanziell nicht drin. „Aber auch damit sind wir an unsere Grenzen gestoßen“, sagt die Templinerin. Denn immer mehr Menschen wenden sich an den Verein, weil sie Hilfe brauchen.

Leserhilfswerk unterstützt seit 22 Jahren

Jetzt endlich dank der Heimatzeitung einen Transporter zu haben und einen neuen noch dazu, „das ist wie ein Segen für uns. Wir haben allen Grund, uns ganz herzlich beim Leserhilfswerk zu bedanken, auch beim Autohaus Dinnebier, das uns so entgegen gekommen ist!“

„Wir freuen uns, dass wir dem Verein helfen können“, ließ Lutz Schumacher, Vorstandsvorsitzender des Leserhilfswerkes, übermitteln. Seit über 22 Jahren zahlen Leser unserer Zeitung Spenden auf dessen Konto ein. Sie unterstützen so Familien und Mitbürger aus unserer Region, die in Not sind.

Die Spendenkonten

Deutsche Bank
Konto-Nummer 4 021 010
Bankleitzahl 130 700 00

Sparkasse
Neubrandenburg- Demmin:
Konto-Nummer 3010 402 600
Bankleitzahl 150 502 00

Raiffeisenbank
Mecklenburger Seenplatte eG:
Konto-Nummer 164 33 04
Bankleitzahl 150 616 18

Empfänger
Hilfswerk
Kurierverlag e.V.