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Mann beschimpft im Suff Polizisten

Beamten Prügel anzubieten, das ist eine denkbar dumme Idee. Denn die Strafe folgt in der Regel auf dem Fuße.

Eine saftige Geldstrafe verhängte das Amtsgericht.
dpa

Völlig von der Rolle war offenbar ein 57-jähriger Mann aus Berlin, als er sich unlängst betrunken und missgelaunt mit der Polizei in Templin anlegte. Zunächst befuhr er volltrunken die Obere Mühlenstraße, beschädigte beim Abbiegen einen vorbeikommenden Pkw und wehrte sich anschließend noch gegen die Beamten.

„Ich haue euch in die Fresse, lasst mich los“, beschimpfte er die Ordnungskräfte. Dann versuchte er, diese mit dem Kopf zu stoßen, um die Kontrolle seiner Papiere zu verhindern. Weil er auch nach weiterem gutmütigen Zureden handgreiflich wurde, legten ihm die Polizisten Handfesseln an. Der rabiate Mann wurde festgenommen und in die Ausnüchterungszelle gebracht.

Jetzt musste er sich nun wegen besagter Trunkenheitsfahrt, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vor dem Prenzlauer Amtsgericht verantworten.  1800 Euro Gesamtgeldstrafe, verfügte der Richter. Dazu weitere sieben Monate Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis.