Gerätehaus-Dach

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Marder knabbert sich durch Templins Feuerwehrhaus

Am Gerätehaus der Templiner Feuerwehr hat sich ein Marder durch einen Spalt zwischen Traufe und Dach Zugang verschafft.
Am Gerätehaus der Templiner Feuerwehr hat sich ein Marder durch einen Spalt zwischen Traufe und Dach Zugang verschafft.
Sigrid Werner

Kleine Ursache – große Wirkung. Wer kleinen Raubtieren Schlupflöcher lässt, riskiert Schäden. So geschehen am Feuerwehrhaus der Kurstadt.

Die Stadt Templin muss in den nächsten beiden Jahren zur Instandhaltung des Feuerwehrgerätehauses Templin mehr Geld in die Hand nehmen, als ursprünglich gedacht. Ursache ist ein ungebetener Gast. Ein Marder hatte offensichtlich zwischen Traufe und Mauerwerk ein Schlupfloch ins Dach gefunden und sich durch Unterspannbahn und Dämmung geknabbert. Die Folge waren Wasserschäden im Dachgeschoss, insbesondere im Veranstaltungssaal.

Marder muss ausgesiedelt werden

Die genaue Ursache konnte lange nicht gefunden wurde. Inzwischen sind Dachdecker dem Verursacher auf die Schliche gekommen. Im nächsten Jahr soll das Dach über den Schadstellen teilweise abgedeckt, der Marder soll ausgesiedelt und die Lücke zwischen Traufe und Mauerwerk soll geschlossen werden.

Noch zahlreiche andere Arbeiten geplant

Im Zuge dessen sind weitere Reparaturarbeiten geplant. So soll der Saal malermäßig instandgesetzt, der Fußbodenbelag soll erneuert, neue Türen sollen eingebaut und ein Rettungsweg soll abgetrennt werden. Auch Arbeiten an der Fassade und die Herrichtung des Feuerwehrturmes für Kletterübungen der Kameraden sind in den nächsten beiden Jahren geplant. Auch einige Fenster sollen überarbeitet und erneuert werden.