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Millionenförderung

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Mehr ambulante Medizin an Templins Klinik

Gesundheitsministerin Diana Golze übergab den Förderbescheid in Höhe von rund 10 Millionen Euro an Dr. Christian von Klitzing, Geschäftsführer der Sana Kliniken.
Gesundheitsministerin Diana Golze übergab den Förderbescheid in Höhe von rund 10 Millionen Euro an Dr. Christian von Klitzing, Geschäftsführer der Sana Kliniken.
Konstantin Kraft

Das Sana Krankenhaus macht den nächsten Schritt auf dem Weg zum Ambulant-Stationären Zentrum. Eine wichtige Voraussetzung ist erfüllt.

Das Sana Krankenhaus Templin erhält 10,1 Millionen Euro Fördermittel. Am Freitag übergab Diana Golze (Linke), Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg, den Förderbescheid an die Geschäftsführer der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH in Templin. Das Fördergeld kommt je zur Hälfte von Bund und Land und soll für den Umbau des Krankenhauses zu einem Ambulant-Stationären Zentrum (ASZ) verwendet werden.

Templiner Krankenhaus als Modellprojekt

Ziel sei es, die medizinische Versorgung in einer strukturschwachen Region sicherzustellen, sagte Diana Golze (Linke) bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids. Zu diesem Zwecke müssten ambulante und stationäre Kapazitäten stärker gebündelt werden, so die Ministerin. Die Umwandlung in ein sektorenübergreifendes Amulant-Stationäres Zentrum sei beispielgebend für den Strukturwandel im Gesundheitsbereich. Vor diesem Hintergrund könne Brandenburg mit einem Musterbeispiel voran gehen, das auch bundesweit für große Aufmerksamkeit sorgt, erklärte Golze in Templin.

Klinik verliert Stationsbetten

Im Rahmen des Umbaus des Sana Krankenhauses zur ASZ soll unter anderem ein zentraler Empfangsbereich zur Aufnahme und Weiterleitung der Patientenströme neu gebaut werden, erklärte Dr. Christian von Klitzing, Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken Brandenburg. Zudem werden die bereits bestehenden RegioMed-Praxen zusammengefasst und zusätzlich noch neue Praxisräume geschaffen. Des Weiteren entsteht in der Nähe der jetzigen Ambulanz eine sogenannte Low-Care-Unit, mit vier Plätzen für Patienten, die zwar medizinische Beobachtung brauchen, dabei aber nicht stationär untergebracht werden müssen.

Bis Ende 2020 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein, erklärte Christian von Klitzing. Im Zuge des Umbaus werden 26 vollstationäre Planbetten abgebaut.