ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

Mehr Angebot soll Nachfrage bei Bussen stärken

Der Landkreis Uckermark will nach Bürgerprotesten beim öffentlichen Personennahverkehr nachbessern. Es gibt einige Überlegungen.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Lars Boehme, Geschäftsführer der UVG, erläuterte seine Ideen.
Lars Boehme, Geschäftsführer der UVG, erläuterte seine Ideen. Sigrid Werner
Templin.

Bei einem Bürgerforum in Templin zum öffentlichen Personennahverkehr wurde diskutiert, an welchen Stellen der Busverkehr verbessert werden müsste. Der Landkreis Uckermark hatte nach Bürgerprotesten angekündigt, den Nahverkehrsplan 2018 ergänzen zu wollen. In der Vergangenheit lag das Hauptaugenmerk auf dem Schülerverkehr. Künftig sollen auch die Bedarfe von Berufspendlern und Touristen stärker Berücksichtigung finden.

Mehr Querverbindungen unabhängig von Berlin

Der Chef der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) regte an, neben den strahlenförmig angelegten Nahverkehrsverbindungen Richtung Berlin endlich auch für bessere Querverbindungen in der Region zu sorgen und insbesondere Verbindungen zwischen den Orten mit Bahnanschluss zu stärken.

Vergleichsweise geringer Schüleranteil

Die UVG befördert täglich 4000 Schüler. Diese machen 60 Prozent der Fahrgäste aus. In anderen Landkreisen liegt der Schüleranteil teilweise bei bis zu 95 Prozent.

zur Homepage
Unser Sommerhit: Nordkurier digital + gratis Tablet