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Mit 54 Jahren berufliche Rückkehr in die Uckermark

Bärbel Ladewich ist mit Leib und Seele Erzieherin. Der Kontakt zu den Kindern in ihrer neuen Wirkungsstätte - wie hier mit der kleinen Isabell - ist ihr auch als Leiterin wichtig.

Bärbel Ladewich ist seit 35 Jahren mit Leib und Seele Erzieherin. „Für mich stand schon früh fest, was ich einmal werden möchte: Kindergärtnerin oder ...

Bärbel Ladewich ist seit 35 Jahren mit Leib und Seele Erzieherin. „Für mich stand schon früh fest, was ich einmal werden möchte: Kindergärtnerin oder Lehrerin. Und ich habe seit dem Ende meiner Ausbildung keinen einzigen Tag in dem Beruf bereut“, erzählt die Uckermärkerin. Seit über einem Monat hat sie einen neuen Arbeitsplatz: Bärbel Ladewich leitet die Kindertagesstätte „Anne Frank“ in Milmersdorf. Eine neue Herausforderung für die 54-Jährige, die sich sehr freut, jetzt wieder in der Uckermark arbeiten zu können. „Die Region ist eben mein Zuhause. Hier kenne ich mich aus. Diese Ortskenntnis kommt mir auch in meiner Arbeit zugute.“ In den vergangenen zehn Jahren war Bärbel Ladewich Erzieherin in einer Kita der Gemeinde Chorin. Davor hat sie die Einrichtung in Flieth geleitet, bis diese wegen zu geringer Kinderzahlen geschlossen wurde.
Von den Bedingungen in der Milmersdorfer Kita schwärmt die 54-Jährige, die in Flieth wohnt, regelrecht. „Sie sind top.“ 2009 hatte die Gemeinde die Einrichtung umfassend saniert. „Wir betreuen zurzeit 74 Mädchen und Jungen, immerhin 17 davon sind im Krippenalter“, so die Leiterin. Die Betriebserlaubnis für die Kita weist eine Kapazität von 107 Plätzen aus. Die Milmersdorfer sind also vorbereitet, wenn ab August der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Unter-Dreijährige gilt. Betreut werden die Kinder von sechs Erzieherinnen. Die Mädchen und Jungen haben feste Bezugspersonen, sowohl im Krippen- und als auch im Kindergartenbereich. Für Letztere werden nach dem gemeinsamen Morgenkreis unterschiedliche Angebote unterbreitet, für die die Kinder sich entscheiden können. „Das ist auch wichtig für ihre Selbstständigkeit“, erklärt Bärbel Ladewich.
Gegenwärtig bereitet sie mit ihren Kolleginnen die Profilierung der Einrichtung vor. „Selbstverständlich werden auch die Eltern miteinbezogen, wenn es darum geht, das Konzept weiterzuentwickeln“, lässt die Kita-Leiterin wissen. Das Thema soll in der nächsten Elternversammlung eine Rolle spielen. Bestandteil dieser Arbeit wird sein, die bestehenden Kooperationsverträge mit der benachbarten Grundschule und der Senioren WG im „Haus Karolina“ wieder mit Leben zu erfüllen.
Nicht nur über das Miteinander im Team freut sich die neue Kita-Leiterin. „Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Milmersdorf und der Amtsverwaltung Gerswalde läuft gut. Dort gibt es immer ein offenes Ohr für meine Fragen“, sagt sie.