Pfand in der Kritik

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Mit dem Chip durch die Kitatür

Mit Chip kommen die Eltern jetzt schnell und ohne lange Klingeln und Warten in die Boitzenburger Kita. Doch für den Türöffner müssen sie ein Pfand hinterlegen.
Mit Chip kommen die Eltern jetzt schnell und ohne lange Klingeln und Warten in die Boitzenburger Kita. Doch für den Türöffner müssen sie ein Pfand hinterlegen.
Sigrid Werner

In die sanierte Kita Tausendfuß in Boitzenburg wurde eine moderne Sicherheitsanlage eingebaut. Diese stößt einigen von ihnen auf, denn sie müssen für den Chip ein Pfand hinterlegen.

Wie sicher müssen unsere Kitas sein? Bei der Sanierung der Boitzenburger Kita wurde auch gleich mit in eine neue Türschließanlage investiert. Nur berechtigte Personen sollen künftig ins Innere der Kita gelangen können. Während Eltern früher einen höher montierten Türöffner betätigten oder klingeln mussten, erhalten sie jetzt einen Chip, um in die Kita zu kommen. Doch der ist teuer. Und deshalb wird ein Pfand fällig. Manche finden das unangemessen oder übertrieben.

In der Uckermark gibt es bereits Einrichtungen wie in Prenzlau, die mit dieser Sicherheitstechnik arbeiten. Andere, wie im Raum Templin, setzen noch auf bewährte Klingelanlagen. Genaue Vorschriften vom Land gibt es dafür nicht. Wie viel Sicherheit darf also sein? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Dann schreiben Sie an die Redaktion.