INNENSTADT-VERKEHR

Mit Schikanen gegen Autoflut in Templin

Täglich wälzt sich eine Blechlawine durch Templin. Vollkommen unnötig, wie Jürgen Lemke meint. Der Templiner hat auch einen Lösungsvorschlag parat.
Der meiste Verkehr in der Templiner Puschkinstraße ist hausgemacht, meint der Templiner Jürgen Lemke.
Der meiste Verkehr in der Templiner Puschkinstraße ist hausgemacht, meint der Templiner Jürgen Lemke. Horst Skoupy
Templin.

Über das Pflaster der Templiner Puschkinstraße rollen mehr Autos, als unbedingt notwendig sind. Dieser Auffassung ist der Templiner Jürgen Lemke. Die Zufahrtsstraße zur Innenstadt werde von Ortskundigen als Abkürzung genutzt, um schnell in oder durch die City zu kommen. Aus seiner Sicht sollte das Fahren in dieser Straße für den Durchgangsverkehr unattraktiv gemacht werden, beispielsweise mit Schikanen wie Blumenkästen, die vom Straßenrand in die Fahrbahn ragen.

Kein Lkw-Verkehr in der Stadt

Lemkes Einschätzung der Verkehrssituation sei richtig, sagte Thekla Seifert, Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung. Sie glaube aber nicht, dass Blumenkübel das geeignet Mittel sind. Als das Verkehrskonzept, das jetzt in der Innenstadt gilt, geplant wurde, sei einer der Schwerpunkte gewesen, den Lkw-Verkehr weitgehend aus der Stadt beziehungsweise auf die Landesstraße 23 zu bekommen. Von daher könne man überlegen, die Tonnage für die Puschkinstraße zu begrenzen, meinte sie. Sie wird die Hinweise des Templiners in einer der nächsten Verkehrssicherheitsberatungen der Stadt zur Diskussion stellen.

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