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Mit Volldampf zur Eisenbahnromantik?

Das Bahnbetriebswerk in Templin mit seiner Drehscheibe soll so wie auf dieser historischen Aufnahme wiederbelebt werden.
Das Bahnbetriebswerk in Templin mit seiner Drehscheibe soll so wie auf dieser historischen Aufnahme wiederbelebt werden.
Cargonaut

Eine Stiftung will Bahnen wiederbeleben und Touristen in historischen Zügen zu reizvollen Zielen fahren. Das kostet Millionen, die sie nicht hat.

Lok-Oldtimer, schicke Waggons, komplette historische Züge – damit sollen Touristen und Fans künftig auf reizvollen Eisenbahnlinien fahren. Eine Stiftung, die sich gerade gründet, will eine Ära wiederbeleben, in der Bahnfahren noch ein Erlebnis war. Das komplette Projekt „Historische Nostalgiebahnen“ klingt schier unglaublich. Tatsächlich hat es einen Haken: Um Züge herzurichten, Strecken einschließlich der notwendigen Gebäude zu betreiben und bereits abgerissene Linien wieder aufzubauen, braucht die künftige Stiftung Millionenbeträge.

Nach Angaben der Stiftungsinitiatoren handeln sie im Auftrag einiger ostdeutscher Eisenbahn- und Traditionsvereine. Mit der Stiftung als Dachverband soll das Eisenbahnnetz im ländlichen Raum wiederbelebt und erweitert werden. Ein prominenter Schirmherr der Stiftung soll Türen zu finanzkräftigen Partnern öffnen. Zudem erhoffen sie sich Fördergelder und Mittel vom Denkmalschutz.