ENTSCHEIDUNG ERWARTET

Museum soll mehr als schöne Hülle sein

Die städtische Einrichtung in Templin hat nicht die Außenwirkung, die sie haben müsste. Neue Ideen müssen deshalb her.
Wer künftig den Hut für Templins Museum für Stadtgeschichte auf haben soll, das ist noch nicht entschieden.
Wer künftig den Hut für Templins Museum für Stadtgeschichte auf haben soll, das ist noch nicht entschieden. Michaela Kumkar
Templin.

Bleibt das Templiner Museum in städtischer Trägerschaft oder nicht? Entschieden ist das immer noch nicht, obwohl die Stadtverordneten schon seit Langem darüber diskutieren. Es gibt einen Antrag der Fraktion der Linken und des SPD-Stadtverordneten Gordon Beyer. Die Verwaltung soll prüfen, ob eine organisatorische Zusammenlegung des Museums mit dem Förderverein Multikulturelles Centrum (MKC) oder der Tourismus Marketing Templin GmbH (TMT) möglich ist. Auch die Option, dass die Einrichtung in Trägerschaft der Stadt bleibt, sollte betrachtet werden. Verein und TMT können sich eine Übernahme vorstellen.

Fachbereichsleiterin Annette Nitschmann informierte im Kulturausschuss, dass man mit beiden über die finanziellen Aufwendungen für das Museum gesprochen habe, damit sie ihre Konzepte überarbeiten und konkretisieren können.

Außenwirkung der Einrichtung kritisiert

In der Vergangenheit gab es Kritik von Stadtverordneten, weil es an der Außenwirkung des Museums für Stadtgeschichte hapere. Die schöne Kulisse könne darüber nicht hinweg täuschen. Die Einrichtung sei der größte Ausgabeposten im freiwilligen Bereich. Im Jahr 2017 beliefen sich die Aufwendungen für Personal, Abschreibungen für das Gebäude und diverse andere Kosten auf rund 280 000  Euro.

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