Abschied von der Schwimmhalle
Nach 34 Jahren sagt die "Chefin" Tschüss

Viele gute Wünsche von Kollegen des Ahorn Seehotels begleiten Marina Kerski in den Ruhestand.
Viele gute Wünsche von Kollegen des Ahorn Seehotels begleiten Marina Kerski in den Ruhestand.
Michaela Kumkar

Wasser war das Element der Marina Kerski. Auch beruflich. Tausenden Kindern hat sie das Schwimmen beigebracht. Jetzt beginnt der Ruhestand.

Schwimmmeisterin Marina Kerski gehörte im Ahorn Seehotel Templin zum „Personal der ersten Stunde“. Am 6. Februar 1984 wurde das Haus als Ferienheim „Friedrich Engels“ des Feriendienstes der DDR-Gewerkschaft Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) eingeweiht. Am 10. März fing die Templinerin dort an zu arbeiten. Zunächst an der Rezeption, später in der Schwimmhalle.

Wissen und Können witergegeben

27 Jahre lang stand sie dort am Beckenrand. Hat gemeinsam mit ihren Kollegen Wissen und Können im Schwimmunterricht weitergegeben, Gäste des Hotels und Gäste aus der Region betreut. Ganze Generationen von Mädchen und Jungen absolvierten bei ihr ihre ersten Schwimmstöße. 500 Kinder haben pro Jahr allein am Schulschwimmunterricht teilgenommen.

Rentnerin will Hotel verbunden bleiben

Jetzt wurde die Templinerin in den Ruhestand verabschiedet, mit vielen guten Wünsche der Kollegen. Marina Kerski sei immer eine sichere Bank gewesen, eine Mitarbeiterin, die zum Haus dazugehört hat, so Karola Hübsch, stellvertretende Hoteldirektorin. Auch Ingo Jakubeit aus dem Technikbereich des Hotels wird die angenehme Zusammenarbeit mit Marina Kerski in Erinnerung behalten. Der Abschied falle ihr nicht leicht, so die Schwimmmeisterin. Es sei ihr immer eine Freude gewesen, im Hotel zu arbeiten. Dass sie bei ihren einstigen Kollegen vorbei schauen wird, steht für sie fest.