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Umweltgerechte Landwirtschaft

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Naturpark fördert Blühstreifen

Nicht nur an ökologisch bewirtschafteten Flächen soll es künftig in der Uckermark bunt blühen.
Nicht nur an ökologisch bewirtschafteten Flächen soll es künftig in der Uckermark bunt blühen.
Sigrid Werner

Wildkräuter haben auf großen Feldern oft wenig Chancen. Deshalb hilft der Naturpark Uckermärkische Seen Bauern beim Anlegen bunter Oasen am Feldrain.

Der Naturpark Uckermärkische Seen unterstützt im Rahmen des Vertragsnaturschutzes das Anlegen von Blühstreifen. 2017 hat die Verwaltung entsprechende Maßnahmen auf 49 Hektar Ackerfläche unterstützt. Drei Landwirte in der Region Lychen haben Teilflächen extensiv bewirtschaftet und dabei auch bunt blühenden Ackerwildkräutern wieder eine Chance gegeben. Auch der Landes- und der Bauernverband Uckermark unterstützen seit 2016 eine Blühstreifenaktion und wollen diese fortführen.

Mehr als zehn Landwirte in der Uckermark sollen in Absprache mit Imkern gezielt Blühflächen angelegt haben, um dem Insektensterben zu begegnen, heißt es vom Bauernverband. Die Wildkräuter-Oasen an den Feldern sind auch Nahrungsquelle und Rückzugsorte für Kleinvögel, Reptilien und Niederwild.

Kein Ausgleich für zusätzlichen Aufwand

Für Landwirte bedeutet der Einsatz zusätzlichen Aufwand, der ihnen nicht vergütet wird. In anderen Bundesländern wird dieser teils über eine Förderung aus dem Kulturlandschaftsprogramm ausgeglichen.